Praxis für Physiotherapie & Manuelle Therapie

Henryk Kurka

Ulrike Kurka
(Dipl.Physiotherapeutin)

Karl-Friedrich-Str. 123 / Ecke Markstr.
44795 Bochum

Telefon: (0234) 46 22 67
Telefax: (0234) 46 22 68

Schreiben Sie uns


Praxis für Physiotherapie & Manuelle Therapie <br>Henryk Kurka<br><br>Ulrike Kurka <br> (Dipl.Physiotherapeutin) Praxis für Physiotherapie & Manuelle Therapie
Henryk Kurka

Gesundheitsnachrichten

Physiotherapeutische Berufsverbände veröffentlichen erstes gemeinsames Wirtschaftlichkeits-Gutachten
Physiotherapeutische Berufsverbände veröffentlichen erstes gemeinsames Wirtschaftlichkeits-Gutachten

Vergütungssituation unbefriedigend, Fachkräftemangel ungebrochen

Die Ergebnisse der ersten gemeinsamen Wirtschaftlichkeits-Analyse der drei Berufsverbände PHYSIO-DEUTSCHLAND, VPT und IFK wurden am 10. Juli in Nürnberg präsentiert. Praxisbesitzer aus ganz Deutschland haben ihre Daten für die Erhebung „PhysioPraX 2.0“ zur Verfügung gestellt, auf deren Grundlage das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) unter Leitung von Prof. Dr. Günter Neubauer nun ein betriebswirtschaftliches Gutachten zur Situation physiotherapeutischer Praxen erstellt hat. Die Analyse unterstreicht die nach wie vor unbefriedigende wirtschaftliche Situation, den hohen, unbezahlten Verwaltungsaufwand sowie das konkrete Ausmaß des Fachkräftemangels.

Wirtschaftliche Situation unbefriedigend Mit einem durchschnittlichen Bruttostundenlohn von ca. € 14,- finden sich angestellte Therapeuten in den Praxen trotz anspruchsvoller Ausbildung weit unten in der Gehaltskette wieder. Bedenkt man gleichzeitig, dass viele Physiotherapeuten aufgrund des hohen Schulgeldes und der kostspieligen Weiterbildungen mit Schulden ins Berufsleben starten, wirkt die wirtschaftliche Situation noch prekärer. Eine höhere Entlohnung ist aber nicht darstellbar vor dem Hintergrund, dass selbst die Praxisinhaber im Durchschnitt lediglich auf ein verfügbares Monatseinkommen von € 2.575,- zurückgreifen können. Dieses fällt im Vergleich mit einem im TVöD angestellten Therapeuten mit vergleichbarem Verantwortungsbereich deutlich geringer aus.

Unbezahlter Verwaltungsaufwand enorm Mit ein Grund für das vergleichsweise geringe Einkommen eines Praxisbesitzers ist der hohe Verwaltungsaufwand, der zum größten Teil im Namen der Kostenträger erfolgt (beispielsweise die Erhebung der Zuzahlungen), bei der Vergütung aber nach wie vor unberücksichtigt bleibt. Für gesetzlich versicherte Patienten veranschlagen Praxen durchschnittlich 40 Stunden/Woche reinen Verwaltungsaufwand, der von Therapeuten und Praxisbesitzern zusätzlich zu den Therapieleistungen erbracht werden muss. Davon entfallen ca. 10 Stunden auf den Praxisinhaber – die daraus resultierenden Opportunitätskosten (entgangener Reinertrag durch entgangene Patientenbehandlungen) belaufen sich hier allein schon auf € 315,- pro Woche.

Fachkräftemangel überdeutlich Ein weiteres Problemfeld, das auch Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit einer Praxis hat, ist der Fachkräftemangel. Ca. 60 Prozent aller teilnehmenden Praxen gaben an, ungedeckten Personalaufwand zu haben. Im Durchschnitt fehlt es pro Praxis an Personal für rund 26 Wochenarbeitsstunden – ein Defizit, das sich auch auf der Einnahmen-Seite bemerkbar macht.

Patient im Mittelpunkt Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation stehen für physiotherapeutische Praxen offensichtlich Patient und Behandlungsqualität im Vordergrund: Im Durchschnitt wird bei einer möglichen Taktung von 15 – 25 Minuten rund 23 Minuten am Patienten gearbeitet (KG Einzelbehandlung). Um die Patienten bestmöglich behandeln zu können wird außerdem in Fortbildungen investiert: Durchschnittlich fallen 42 Arbeitstage pro Praxis dafür an.

Über PhysioPraX 2.0 Mit dem Projekt PhysioPraX 2.0 verfolgen die drei größten physiotherapeutischen Berufsverbände in Deutschland, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VPT und IFK, gemeinsam das Ziel, eine objektive Datengrundlage zu erhalten: Welche Aufwendungen müssen Praxen leisten, wie verteilen sich diese, wie entwickeln sich Verwaltungsaufwand und Vergütung über eine längeren Zeitraum etc.
Das Projekt PhysioPraX wurde ursprünglich 2008 von PHYSIO-DEUTSCHLAND, Landesverband Bayern, ins Leben gerufen und seither kontinuierlich optimiert und ausgeweitet. Nachdem der VPT sich bereits 2016 dem Projekt angeschlossen hatte, wurde darüber hinaus 2018 zusätzlich die bisher vom IFK durchgeführte Wirtschaftlichkeitsumfrage mit PhysioPraX zusammengeführt – so entstand PhysioPraX 2.0. Das aktuelle Gutachten wertet betriebswirtschaftliche Daten aus dem Jahr 2016 aus.
Die Analyse stellt den teilnehmenden Praxen einerseits Orientierungs- und Vergleichswerte für eine wirtschaftliche Praxisführung zur Verfügung. Andererseits liefern die anonymisierten Daten den Verbänden valides Datenmaterial, das als Grundlage für die Vertragsverhandlungen mit den Gesetzlichen Krankenkassen dient.
Wissenschaftlich betreut und ausgewertet wird die Analyse auf neutraler Basis durch das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) unter Leitung von Prof. Dr. Günter Neubauer.
Weitere Infos zum Projekt unter www.bwa-physioprax.de/2.0

12. Symposium-Lunge am 07. September in Hattingen - Atemtherapie und Lungensport: Übungen zum Mitmachen
12. Symposium-Lunge am 07. September in Hattingen - Atemtherapie und Lungensport: Übungen zum Mitmachen

Techniken zur Verringerung von Atemnot und Verbesserung der Lebensqualität durch Atemtherapie und Lungensport wird Dr. rer. medic. Sebastian Teschler, Physio- und Atmungstherapeut bei der Reha Vital GmbH Essen, in seinem Vortrag auf dem Symposium Lunge 2019 vorstellen.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht mit einer Abnahme der körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität einher. Atemnot, Husten und Auswurf dominieren oft den Alltag. Doch Atemtechniken und körperliches Training können Patienten helfen, einer weiteren Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes entgegenzuwirken.

Um zu mehr Ausdauer und Leistungsfähigkeit zu gelangen, sind regelmäßige Bewegung und körperliches Training erforderlich. Körperliches Training kann zu einer Verminderung von Atemnot und akuten Krankheitsschüben führen und so zur Stabilisierung des Gesundheitszustandes und der Vermeidung von Krankenhausaufenthalten beitragen. Außerdem fördert Training das eigene Selbstbewusstsein. Ausdauertraining beeinflusst nicht nur das Herz-Kreislaufsystem günstig, es wirkt auch hervorragend Bluthochdruck entgegen. Bewegungsverbesserung und Schmerzlinderung sind weitere positive Effekte körperlichen Trainings.

Das Herzstück des diesjährigen Kongresses, bilden - wie in jedem Jahr - die 10 Vorträge von namhaften Pneumologen, die über die verschiedenen Erkrankungen, Diagnoseverfahren sowie Therapie- und Prophylaxe-Maßnahmen patientenverständlich referieren. Im Anschluss an die Vorträge folgt eine Fragestunde, in der die, über den Tag von den Besuchern eingereichten schriftlich formulierten Fragen von den Fachleuten beantwortet werden.

Darüber hinaus werden, parallel zu den Vorträgen, fünf Workshops zu folgenden Themen angeboten:
„Atemtherapie, Reisen mit Langzeit-Sauerstofftherapie, Wege zur Rehabilitation, COPD und Ernährung, Bronchiektasen“.
Fragen im Rahmen der Workshops sind erwünscht.

Außerdem werden unterschiedliche Serviceleistungen im Rahmen der umfangreichen begleitenden Fachausstellung kostenlos angeboten.

Das Programmheft zum Kongress können Interessierte hier kostenfrei bestellen: https://bit.ly/2FRWkfn

Sämtliche Informationen zum 12. Symposium-Lunge entnehmen Sie bitte der Homepage des Veranstalters bzw. des Mitveranstalters. https://bit.ly/2GBKF4f
Dort finden Sie auch Informationen, Zusammenfassungen, Fotostrecken, Filmbeiträge und DVD-Mitschnitte der elf bisher durchgeführten Symposien.

Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:
Organisationsbüro Symposium-Lunge
symposium-org(at)copd-deutschland.de
Telefon: 02324 - 999 959

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 07. September 2019
Heike und Jens Lingemann

Tipps zum Schulstart
Tipps zum Schulstart

Wie sitzt der Schulranzen richtig?

Wenn die Einschulungen der 1. Klassen stattfinden, sind Federtasche, Brotdose und Schnellhefter bereits seit langem gekauft und stolz im Ranzen verstaut. Doch bald schon kommen Bücher, Mappen und Hefte hinzu, der Ranzen wird schwerer. Und so sorgen sich viele Eltern jedes Jahr aufs Neue um die Gesundheit ihrer Kinder.

Rückenschäden, Schulterbeschwerden, Kopfschmerzen - die Liste der möglichen Ausfallerscheinungen bei den Kleinen, die sich endlich wie die Großen fühlen dürfen, ist lang. Doch anstatt vorschnell in Panik auszubrechen, sollte mit Bedacht überprüft werden, wie der Ranzen gepackt und vor allem wie er getragen wird, um orthopädische Schäden bei jungen Schulkindern zu vermeiden.

Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor und Leitender Arzt der Kinderorthopädie im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) in Hamburg, weiß, worauf es beim Tragen des Ranzens ankommt. "Das Gewicht sollte gleichmäßig verteilt sein und der Ranzen nicht zu weit unten anliegen, sodass der Druck von der Lendenwirbelsäule genommen wird", so Stücker. "Es empfiehlt sich grundsätzlich, einen Ranzen mit gut gepolsterten, mindestens vier Zentimeter breiten Schulterträgern zu kaufen, zudem sollte ihre Länge auf beiden Seiten gleich eingestellt sein, um Beschwerden in der Schulter zu vermeiden." Wer den Ranzen falsch aufsetzt, laufe Gefahr, das zu tragende Gewicht mit einer falschen Körperhaltung auszugleichen. Viele Kinder neigen daher dazu, ein Hohlkreuz zu machen. Ist der Ranzen eng am Körper angebracht, die schweren Teile körpernah und die leichteren Gegenstände weiter weg vom Körper verstaut, so kann einer schadhaften Dauerbelastung bereits entgegengewirkt werden. Als allgemeine Faustregel gilt, dass ein Ranzen maximal 10 bis 15 Prozent des Eigengewichts des Kindes wiegen sollte. "Wichtig ist auch, dass die Kinder nicht so lange mit dem Ranzen auf dem Rücken unterwegs sind", führt Prof. Dr. Ralf Stücker fort. "Außerdem sollten sich Kinder zum Ausgleich genügend bewegen, damit der Haltungs- und Bewegungsapparat ausreichend trainiert wird." Schultaschen mit nur einem Schulterriemen sollten zumindest in den Anfangsjahren vermieden werden, da die Wirbelsäule bei Mädchen zumeist erst mit 14 oder 15 Jahren vollständig ausgebildet ist, bei Jungen sogar erst mit 16 oder 17 Jahren. Rucksäcke hingegen sind nicht grundsätzlich schädlicher als herkömmliche Ranzen. Aber auch hier sollte darauf geachtet werden, das Gewicht auf Höhe der Burstwirbelsäule zu legen.

Um den Start ins Schulleben ein wenig zu erleichtern und möglichen Rückenschmerzen vorzubeugen, finden Sie hier die wichtigsten Tipps dazu, wie ein Ranzen richtig getragen werden sollte:

1. Schwere Utensilien nah am Körper verstauen, die leichten weiter vorne im Ranzen.

2. Schulterriemen sollten mindestens vier Zentimeter breit und gut gepolstert sein.

3. Schulterriemen müssen beidseitig auf gleicher Höhe sein.

4. Ranzen im Bereich der Brustwirbelsäule tragen, nicht zu weit unten.

5. Zu langes Tragen des Ranzens vermeiden.